Glücksmomente

Mit Kamera und Notizbuch die WELT & UNS entdecken

 

Das Buch als Kurztrip:

 

Vorwort
…….Dieses Buch gestalte ich nicht nur für mich alleine. Es ist auch für alle diejenigen gedacht, die sich an den Schönheiten unserer Welt erfreuen können und wollen, die aber vielleicht noch nicht in jede Ecke der Erde gereist sind. Sicher, es gibt bereits viele Bildbände mit wunderschönen Fotos, doch mein Anliegen war und ist es, mit meinen Zeilen und Fotos zu sensibilisieren, aufzuzeigen, dass man sich immer wieder die Muße nehmen sollte, Schönes zu betrachten und zu lesen, um sich eine Auszeit vom Alltag zu schaffen und auf einer Glückswolke auszuruhen. Man kann es auch sinnbildlich eine Insel des Glückes nennen, die man sich immer mal wieder schaffen und sich darauf zurückziehen sollte. Und wenn dieses Buch dazu ein Anreger ist, dann hat es sich doch gelohnt, dieses Buch zu entwerfen. Kommt mit – begleitet mich auf meine (und vielleicht auch eure) Insel des Glücks…….

 

Gastwort von Karina Sillmann
……Mike und ich teilen die Begeisterung, etwas für die Kinder auf dieser Welt zum Positiven verändern zu wollen, jeder von uns auf seine Weise. Mike, indem er sich für die Kinder auf der Insel Java einsetzt, und ich, indem ich Kinder auf meinem Blog zu Wort kommen lasse und ihre Ideen mit der Welt teile. Darüber hinaus verbindet uns ein positiver Blick auf das Leben und die Freude für diese schöne Welt.

Seinen positiven Blickwinkel gibt Mike in diesem Buch weiter: Er erzählt vom Glück auf Reisen, vom Glück der Überraschungen und dem Glück, das wir mit anderen erleben. Nicht zuletzt auch vom unverschämten Glück, auf dieser Welt zu sein.……

 

1. Der Glücksbegriff
……Im Duden heißt es: >>Glück ist das Ergebnis des Zusammentreffens besonders günstiger Umstände<<. Nun, ich möchte jetzt hier nicht auf vorgegebene Definitionen und auch nicht auf trockene Fachbegriffe zurückgreifen, und mir lieber meine Gedanken dazu machen. Eine allumfassende Abhandlung dieses Themas kann und wird es wohl nie geben. Glück ist viel mehr als nur eine Aneinanderreihung von wundervollen Worten. Glück ist, so deute ich es, ein Gefühlszustand. Dieser begehrenswerte Zustand ist auch nie von Dauer, erst recht nicht steuerbar und auch nicht zeitlich von vornherein fixierbar. Es ist ein Moment. Es kann so einfach sein, sich selbst glücklich zu machen. Es ist einfach. Man muss es nur zulassen und mit Entdeckeraugen durch den Tag gehen. Nichts verliert seinen Charme, wenn man es wertschätzt........

 

2. Persönliche Glücksmomente
……Ein intimer Einblick in mein Leben. Was bedeutet Glück für mich?

Lässt sich das eigentlich so einfach sagen? Ich versuche es mal anhand von Beispielen: Ich liebe es, ganz allein mit meiner Kamera, den Rucksack auf dem Rücken, gefüllt mit einem Snack, einer Flasche Wasser, Fotozubehör und einer gehörigen Portion Abenteuerlust, durch die Wälder zu laufen, Tiere zu beobachten und die vielfältige Pflanzenwelt zu genießen. Genauso mag ich es, mich einfach nur an den Strand zu setzen und auf das Meer zu schauen, das irgendwann in den Horizont mündet. Ob in den frühen Morgenstunden oder zum Sonnenuntergang, wenn sich der Himmel in allen möglichen und beinahe unmöglichen Farbtönen zeigt. Das stellt für mich Glück dar.

Der Sternenhimmel über der Wüste Wadi Rum in Jordanien. Sämtliche Lampen wurden ausgeschaltet, nur das Lagerfeuer loderte, ansonsten totale Finsternis. Doch vom Himmel strahlten Millionen Sterne samt Milchstraße in einer Intensität, wie ich es noch nie erlebt hatte.……

 

3. Glück macht glücklich
……Man wird entspannter, wenn man auf Reisen geht. Die Glücksgefühle, die Erlebnisse und Eindrücke kann man durch nichts anderes ersetzen. Ein wunderbarer Moment ist auch immer dann, wenn wir die Familien besuchen, deren Kinder von Paten unterstützt werden. Selbst in der ärmsten Hütte wird uns ein Tee serviert und Gebäck angeboten. Wir sind immer willkommen und ich verspüre eine große Dankbarkeit seitens der Menschen. Diese Menschlichkeit ist ansteckend und macht einfach glücklich. Und wenn ich dann sehe, dass unsere Hilfe wirklich ankommt und hilft, dann weiß ich, dass das, was wir machen, richtig ist.………

 

4. Der Sinn des Lebens
……Das Leben ist vielfältig. Seien wir offen für alles Neue und lassen uns davon faszinieren. So lernen wir täglich dazu und uns selbst kennen. Im Grunde genommen geht es doch darum, seinen Platz im Leben zu suchen und zu finden. Und dazu braucht man nicht mehr als eine intakte Familie, gute Freunde und Gesundheit. Sei einfach nur Du selbst, verletzbar, aber echt! Liebe geben und Liebe erhalten. Nimm Dir Zeit…für Dich! Mit einem Schmunzeln könnte man hinzufügen: Liebe dich selbst, dann können die anderen dich gernhaben.

Im Laufe unseres Lebens haben wir eine Menge angesammelt. Wahrscheinlich machen wir Männer, zwar zur Ärgernis der Frauenwelt, unserer Tradition als geborene Jäger und Sammler, alle Ehre. Mann und man, ich beziehe beide Geschlechter mit ein, hat nicht nur eine Vielzahl von Materiellem, sondern so viel, meist auch zu viel, verinnerlicht. Man sollte sich einen Ruck geben und Überflüssiges aussortieren, Ballast abwerfen. Die eigenen und zum Teil auch eingefahrenen Verhaltensmuster sind zu überdenken. Routine ist kein Navigationsgerät zu neuen Wegen.

Sterne sieht man nur im Dunkeln. Dieser Satz formuliert so treffend, dass wir in unserem Dasein viele Dinge gar nicht mehr richtig wahrnehmen, da alles um uns herum und damit auch wir, viele Dinge möglichst schnell erledigen wollen und müssen, dabei jedoch das Um-uns-herum nicht bemerken. Es sagt auch aus, dass wir Dinge erst schätzen, wenn wir entbehren müssen. Lebt man im Überfluss, stört es nicht, wenn einem ein Schnitzel, statt eines Steaks vorgesetzt wird. Hat man jedoch Hunger, dann ist man glücklich über eine Scheibe Brot. Dieser Hunger ist jetzt nicht nur auf den knurrenden Magen zu beschränken. Nein, Hunger hat man auch nach Leben. Hat man wenig, so achtet man alles um sich herum viel mehr, nimmt es deutlicher wahr und schätzt es. Wenn über einem die Welt zusammenbricht, sich sozusagen der Himmel verdunkelt, sieht man auch die Sterne leuchten. Und diese Sterne bringen wieder ein Leuchten ins Herz und zeigen den Weg zu einem neuen Morgen, an dem auch wieder die Sonne aufgeht.…..

 

5. Was ist Glück eigentlich?
…..Stellen wir uns doch die Frage: Was macht mich glücklich? Sind es erfüllte Wünsche, erreichte Ziele? Betrachten wir dieses Thema sensibel. Betrachten wir UNS sensibel und genau. Wann reagieren wir wie? Wir können unser Glück verhindern, aber können wir es auch herbeiführen?

Die nachfolgende Auflistung, was Glück ist und sein kann, ist nicht abschließend. Jeder kann es für sich erweitern. Ich möchte keine konkreten Vorschläge machen, sondern Ratschläge geben. Man sollte sich selbst keine Grenzen setzen. Der Horizont ist endlos. Kein Zwang. Spaß muss es machen, mutig muss man sein Leben in die Hand nehmen, offen sein, für alles was kommt.

Glück ist ein Picknick am Strand. Einfach mal alle Etikette vergessen. Sämtliche Termine und Verpflichtungen streichen. Die Schuhe ausziehen, den warmen Sand zwischen den Zehen spüren. Ein Stück Käse, eine Wiener, ein frischer Obstsalat, vielleicht ein Glas Wein (Orangensaft geht auch), übers Wasser schauen, den Kopf auf die Decke senken, den Himmel über uns erkunden, den Lauf der Wolken verfolgen, die Augen schließen, träumen, genießen.

Glück ist, Zeit mit Menschen zu verbringen, die aus einem normalen Tag etwas ganz Besonderes machen.……

 

Dank
……Die Erfahrungen des Lebens sind vielschichtig. Die des Glücks sollten wir bewahren. Es sind wahre Schätze. Viele meiner Glücksmomente konnte ich mit einigen von euch teilen. Der bzw. die eine oder andere wird sich in meinen Aufzeichnungen wiederfinden. Ihr habt mein Leben bereichert. Ein Dank gilt auch meinem inneren Schweinehund, dass er mich viele Dinge hat machen lassen.……

 

Sprichwörter und Zitate
……„Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.“ (Albert Schweitzer)……

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